26.02.2021

Gute Neuigkeiten: Die DB erhält Baurecht für Voerde-Friedrichsfeld

Die Deutsche Bahn hat zu Beginn des neuen Jahres eine erfreuliche Nachricht ereilt: Wir haben einen weiteren Planfeststellungsbeschluss für einen Abschnitt der Ausbaustrecke zwischen Emmerich und Oberhausen vom Eisenbahn-Bundesamt erhalten. Mit dem Beschluss für den Planfeststellungsabschnitt 2.1 erhält die DB Baurecht für den Bereich Voerde-Friedrichsfeld. Damit liegen fünf von 12 Beschlüssen vor und wir bauen nun auf rund 20 Kilometern der insgesamt 73 Kilometer langen Strecke.
Besonderes Highlight ist wird dabei der zusätzliche Einbau eines Aufzuges am Haltepunkt Friedrichsfeld.

Die Dokumente sind zwischen dem 01. März und dem 15. März im Rathaus der Stadt Voerde unter Corona-Bedingungen für die Öffentlichkeit zur Einsicht ausgelegt. Zusätzlich steht der Beschluss im selben Zeitraum online unter https://evit-net.de/1524_VS03_ABS_46-2_PFA_2-1_PFB zur Verfügung.

Was ist für Voerde-Friedrichsfeld geplant?
Neben dem Bau des dritten Gleises und der Erneuerung der Eisenbahnüberführung über die Spellener Straße ist vor allem auch die Neugestaltung des Haltepunktes Friedrichsfeld inklusive der Eisenbahnüberführung über die Poststraße sowie über den Wesel-Datteln-Kanal geplant. Diese Tätigkeiten werden durch Maßnahmen zum Schallschutz und durch Vegetationsarbeiten begleitet. Der Beschluss hat auch eine Entscheidung über die künftige Ausgestaltung des Haltepunktes Friedrichsfeld getroffen. Innerhalb der Planung hatte die DB AG zunächst eine Rampe an der Station vorgesehen. Nach eingehenden Prüfungen der Einwendungen der Stadt sowie der BürgerInnen wird es künftig nun sowohl einen Aufzug als auch eine Rampe am Haltepunkt Friedrichsfeld geben.
Die Deutsche Bahn und die Stadt Voerde standen während des gesamten Planfeststellungsprozesses im engen Austausch bezüglich der Umsetzbarkeit von Aufzügen am Haltepunkt Friedrichsfeld. 2020 erfolgte die Erstellung einer entsprechenden Machbarkeitsstudie durch die DB Netz AG. Der Forderung nach einer zusätzlichen Aufrüstung des Haltepunktes mit einem Aufzug wurde im Hinblick auf die technische Umsetzbarkeit, die Kosten sowie die Auswirkung auf betroffene Dritte geprüft. Die Machbarkeitsstudie wurde dem EBA als Abwägungsmaterial für den Planfeststellungsbeschluss zur Verfügung gestellt. Diesem wurde mit dem Bescheid des EBA nun zur Freude aller Beteiligten entsprochen.

Das Projektteam freut sich über den weiteren Fortschritt im Projekt und rechnet mit dem Start erster vorbereitender Maßnahmen ab kommendem Jahr. Sobald diese Vorabmaßnahmen abgeschlossen sind, können 2024 Hauptbaumaßnahmen beginnen.