10.06.2022

Offener Austausch in Mehrhoog

Informationsveranstaltung zum Abschnitt Mehrhoog am 20. Juni 2022 • Vorstellung der Planungsvarianten und Gestaltungsmöglichkeiten • Offener Austausch mit Bürger:innen im Fokus

Die Ausbauarbeiten der Deutschen Bahn auf der Strecke Emmerich-Oberhausen laufen in einigen Bauabschnitten bereits auf Hochtouren. Auch für den Planfeststellungsabschnitt 2.3, den Abschnitt Mehrhoog, ist die nächste Etappe erreicht und das Eisenbahn-Bundesamt verfasst nun den Beschluss. Die DB hat die Zeit des Anhörungsverfahrens genutzt, um die Planungen zu vertiefen. So haben Fachexpert:innen u.a. auch die im Herbst 2019 vorgestellten Ideen für eine Alternative zur Halbtroglage in Mehrhoog ausgearbeitet und die technische Umsetzbarkeit geprüft. Um die Bürger:innen bestmöglich auf den aktuellen Stand im Verfahren zu bringen, veranstaltet die DB noch im Juni einen Informationsnachmittag in Mehrhoog. Neben den verschiedenen Planungsvarianten und Gestaltungsmöglichkeiten für den Abschnitt Mehrhoog soll hierbei vor allem der offene Austausch im Vordergrund stehen.

Die Bürger:innen sind herzlich eingeladen, am Montag, den 20. Juni 2022 ab 15.30 Uhr an der Informationsveranstaltung teilzunehmen. In der Begegnungsstätte Mehrhoog, Zum Schnellenhof 2a in 46499 Mehrhoog, findet jeweils um 16 Uhr und um 18 Uhr eine Vorstellung der Planungsalternativen statt. Projektabschnittsleiter Michael Teitzel und sein Team zeigen darin auch die unterschiedlichen Varianten zum Umbau des Bahnübergangs (BÜ) „Bahnhofstraße“ anhand von Architekturmodellen.

Zum Bauabschnitt 4a
Der rund 9,8 Kilometer lange Planfeststellungsabschnitt (PFA) 2.3 umfasst den Bauabschnitt 4a. Er beginnt im Anschluss an das Stadtgebiet von Wesel und endet an der Stadtgrenze zu Rees. Im Rahmen des Ausbauprojekts ist das neue dritte Gleis in Blickrichtung Emmerich östlich der heutigen Gleise geplant. Im PFA 2.3 packt die DB außerdem den BÜ „Bahnhofstraße“ an. Künftig sollen zwei Eisenbahnüberführungen, jeweils eine für den Autoverkehr sowie eine für Fahrradfahrer:innen und Fußgänger:innen den BÜ und damit die Wartezeiten an Schranken ersetzen.