21.09.2022

Rückblick: Die letzte Sperrpause in 2022

Am 09. September ging die letzte Sperrpause auf der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen für das Jahr 2022 zu Ende. Die DB hat die zweiwöchige Sperrung genutzt, um große Baumaßnahmen und Meilensteine abzuschließen. In den Abschnitten, für die das Baurecht bereits vorliegt, konnten große Arbeiten umgesetzt werden. Auch in den Bauabschnitten, für die der Planfeststellungsbeschluss noch aussteht, konnten die erlaubten vorbereitenden Maßnahmen erfolgen.

Zwischen dem 26. August und dem 09. September war die Bahnstrecke Emmerich-Oberhausen gesperrt. Neben Maßnahmen für den dreigleisigen Ausbau hat auch die Instandhaltung der DB Netz AG Arbeiten entlang der Strecke durchgeführt.

In Oberhausen wurde die Streckensperrung für zahlreiche Bohrungen im Rahmen von Kampfmittelsondierungen genutzt. Darüber hinaus erfolgten Gründungen von Fundamenten für neue Oberleitungsmasten. Parallel fanden im Bereich Oberhausen Arbeiten an einer wichtigen Speiseleitung für die Oberleitung statt.

Im Bauabschnitt 2, dem Bereich Dinslaken und Voerde, standen ebenfalls Arbeiten an der neuen Oberleitungsanlage auf dem Programm. In Tag- und Nachtschichten gründeten Expert:innen 60 Fundamente für neue Oberleitungsmasten. Im Zuge dessen wurde auf einer Länge von rund vier Kilometern der Umbau des Kettenwerks notwendig. Auch Kampfmittelsondierungen wurden durchgeführt.

Im Bahnhof Dinslaken konnten neben den erfolgten Kabeltiefbauarbeiten wichtige Meilensteine erfolgreich abgeschlossen werden: Für die Erweiterung der Personenunterführung errichteten die DB-Expert:innen zunächst eine Baugrube und bauten den bestehenden Bahnsteig zurück. Im Anschluss wurde die Unterführung um rund 20 Meter verlängert.
Auch am Haltepunkt Voerde rollten die Bagger: Hier standen Kampfmittelsondierungen sowie Bahnsteigarbeiten an.

Im Bereich zwischen Voerde-Friedrichsfeld und Wesel führte die DB Kampfmittelsondierungen durch und nahm dabei mehr als 600 Bohrungen vor. Zeitgleich fanden vorbereitende Arbeiten für die spätere Verlegung von Versorgungsleitungen an der Spellener Straße statt. Anschließend erfolgten Gleisstopfarbeiten.

Im Bauabschnitt 4b, in Rees-Haldern, erfolgten weitere Kabeltiefbauarbeiten sowie Gründungen für von Fundamenten für die neue Schallschutzwand und für künftige Oberleitungsmasten. Außerdem konnte das Überführungsbauwerk an der neu entstehenden Eisenbahnüberführung für Fußgänger und Radverkehr Sonsfeld während der Sperrpause erfolgreich eingehoben werden.

In Empel und Millingen hat das Projektteam der ABS 46/2 Kampfmittelbohrungen durchgeführt. Auch die Instandhaltung der DB Netz AG war hier aktiv und hat Schienenwechsel inklusive anschließender Gleisstopfarbeiten durchgeführt.

Die nächste Sperrpause steht im Februar 2023 an. Den Sperrpausenplan für das kommende Jahr finden Sie hier.