Presse

Offenlage ergänzender Unterlagen in Hamminkeln und Wesel

21.05.2021

Die Ausbauarbeiten der Deutsche Bahn auf der Strecke Emmerich-Oberhausen laufen auf Hochtouren. Für den Ausbau in den Planfeststellungsabschnitten Hamminkeln (PFA 2.3) und Wesel (PFA 2.2), hat die Deutsche Bahn zusätzliche Unterlagen eingereicht. Es handelt sich dabei um einen ergänzenden Beitrag zu wasserrahmenrechtlichen Aspekten. Alle weiteren Planungen für die beiden Abschnitte bleiben unverändert. 

Die Dokumente für den PFA 2.3 (Hamminkeln) sind zwischen dem 07. Juni bis einschließlich 06. Juli 2021 bei der Stadt Hamminkeln zur Einsicht ausgelegt. Für den PFA 2.2 (Wesel) erfolgt die Offenlage zwischen dem 07. Juni 2021 und dem 06. Juli 2021 im Rathaus der Stadt Wesel. Außerdem stehen die Unterlagen online zur Verfügung https://www.hamminkeln.de/de/inhalt/aktuelles/ beziehungsweise unter www.wesel.de/rathaus-online/bekanntmachungen

Arbeiten in den Abschnitten Hamminkeln (PFA 2.3) und Wesel (PFA 2.2) 
Auf dem rund 8,5 Kilometer langen Planfeststellungsabschnitt (PFA) 2.2 beginnend an der Stadtgrenze zu Voerde und endend am heutigen Bahnübergang „Strauchheide“, an der Stadtgrenze zu Hamminkeln, baut die DB ein drittes Gleis. Außerdem entstehen Schallschutzwände beidseitig der Gleise sowie für das Mittelgleis auf einer Länge von rund 12,3 Kilometern. Daran schließt der rund 9,8 Kilometer lange Planfeststellungsabschnitt (PFA) 2.3 an. Er beginnt im Anschluss an das Stadtgebiet von Wesel und endet an der Stadtgrenze zu Rees. Die DB errichtet auch hier ein drittes Gleis und beidseitige Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von rund 3,3 Kilometern. 

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen  
Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Weiterer Vorteil des Ausbauvorhabens ist die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen.