Presse

Emmerich-Oberhausen: Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik in Oberhausen

25.11.2021

Ende des Jahres packt die Deutsche Bahn für den Ausbau der Strecke zwischen Emmerich und Oberhausen nochmal richtig an. Fokus der Arbeiten liegt dabei auf dem Bauabschnitt zwischen dem Hauptbahnhof Oberhausen und Oberhausen-Sterkrade. Hier arbeitet die DB an der Leit- und Sicherungsttechnik für das künftige zusätzliche Gleis: In einer rund zweiwöchigen Teilsperrung bauen Expert:innen Kabeltröge, schaffen Gründungen für Oberleitungsmasten, stellen Maste auf und installieren neue Signale. Ziel des Ausbaus der wichtigen Güterverkehrsstrecke ist es, im Sinne einer grünen Mobilitätswende, mehr Verkehr und Güter auf die klimafreundliche Schiene bringen zu können.

Zwischen Samstag, 04. Dezember, 23 Uhr, und Montag, 20. Dezember, 05 Uhr, ist die Strecke zwischen Oberhausen und Sterkrade für die Ausbauarbeiten gesperrt. Fahrplanänderungen kommunizieren die auf der Strecke verkehrenden Eisenbahnverkehrsunternehmen. Angaben zu den Auswirkungen auf den Fahrplan und alternative Fahrmöglichkeiten finden Sie vor Baubeginn in den Apps „DB Bauarbeiten“ und „DB Navigator“ sowie unter www.deutschebahn.com/bauinfos.
Im Bereich Oberhausen, zwischen dem Hauptbahnhof und dem Rhein-Herne-Kanal, arbeitet die Deutsche Bahn in diesem Zeitraum an Oberleitungsanlagen und der Leit- und Sicherungstechnik. Im Bereich zwischen dem Rhein-Herne-Kanal und den Emscherbrücken gründet sie neun Mastfundamenten und stellt sieben neue Maste auf. Insgesamt baut die DB sechs neue Signale und verlegt fünf neue Kabeltröge auf einer Länge von rund einem Kilometer. Die DB nutzt die Sperrpause außerdem, um den Boden nach Kampfmitteln zu untersuchen und nimmt rund 200 Bohrungen vor.

Allgemeines zur Ausbaustrecke Emmerich-Oberhausen
Die rund 73 Kilometer lange Strecke Emmerich–Oberhausen ist ein Teilstück des wichtigen europäischen Güterverkehrskorridors von Rotterdam nach Genua. Durch den stetig wachsenden Güter- und Personenverkehr hat die zweigleisige Strecke ihre Leistungsgrenze erreicht. Ziel des durchgehenden dreigleisigen Ausbaus ist es, die Streckenkapazität zu erweitern und die betrieblichen Abläufe zu optimieren. Damit wird die Qualität des gesamten Schienenverkehrs der Region, auch des Nahverkehrs, langfristig gesteigert und die wirtschaftliche Bedeutung des Ruhrgebiets gestärkt. Weiterer Vorteil des Ausbauvorhabens ist die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen.