03.05.2024

Unsere Arbeiten während der Sperrpause im Frühjahr

In den kommenden Wochen starten wir erneut ein umfangreiches Bauprogramm für den dreigleisigen Ausbau zwischen Emmerich und Oberhausen: In der Zeit von Dienstag, 14. Mai bis Freitag, 14. Juni geht das Projektteam ein weiteres Mal in die Vollen und arbeitet u.a. zeitgleich an Brücken, Oberleitung und Schallschutzwänden. Darüber hinaus sind auch Kabelarbeiten sowie Kampfmittelsondierungen entlang der rund 73 Kilometer langen Strecke zwischen Niederrhein und Ruhrgebiet geplant. Wann immer möglich bauen wir „unter rollendem Rad“ – also ohne Beeinflussung des Zugverkehrs. Für einige Bauarbeiten, insbesondere in Gleisnähe, ist eine Sperrung der Strecke jedoch unvermeidlich. 

Die Bauarbeiten im Überblick:

In Oberhausen liegt der Fokus der Arbeiten auf dem Bereich zwischen Duisburger Straße und Lindnerstraße und dort insbesondere auf dem Bereich am Kaisergarten: In Vorbereitung auf den Bau des neuen dritten Gleises heben Fachleute hier mehr als 900 Kubikmeter Boden sowie rund 800 Tonnen Schotter aus. Außerdem verlegen sie auf mehreren hundert Metern neue Kabel für die Leit- und Sicherungstechnik und bauen neue Kabeltröge. Zusätzlich arbeitet wir weiter für die neue Oberleitungsanlage und bauen dabei u.a. alte Signale zurück. 

In Dinslaken nutzt das Projektteam die Bauphase u.a. um weiter an der Eisenbahnüberführung (EÜ) Weseler Straße zu arbeiten: Nachdem Anfang des Jahres die alten Widerlager der Brücke erfolgreich beseitigt wurden, geht es nun an den neuen Überbau der Brücke. Zusätzlich sind wir an fünf weiteren Eisenbahnbrücken (Hünxer Straße, Rotbach, Landwehrstraße/Ziehtenstraße, Holtener Straße, Hiesfelder Straße) auf Dinslakener Stadtgebiet aktiv und treiben den Neu- bzw. Umbau dieser weiter voran. Neben den Brückenarbeiten sind zudem weitere Schallschutzarbeiten am Bahnhof Dinslaken sowie Kampfmittelsondierungen im Bereich der Holtener Straße geplant. 

In Voerde sind wir vor allem rund um den Bahnhof aktiv: Während der vierwöchigen Bauphase sind hier u.a. weitere Bahnsteigarbeiten, Erdarbeiten für das neue dritte Gleis sowie Kabelarbeiten vorgesehen. Zusätzlich baut das Team hier eine Stützwand für die zukünftige Schallschutzwand. Neben den Arbeiten am Bahnhof stehen in Voerde auch Brückenarbeiten an: An der EÜ Steinstraße stellen Fachexpert:innen den Überbau der neuen Brücke her. An der EÜ Rönskenstraße bringt das Team eine so genannte Schallschutzwandbrücke an, die künftig die neue schallabsorbierende Wand tragen wird. An der EÜ Spellener Straße in Friedrichsfeld brechen Fachexpert:innen erste Teile der bestehenden Brücke ab. Außerdem finden hier vorbereitende Arbeiten für den Bau der neuen Widerlager statt. Südlich der Spellener Str. treiben wir die vorbereitende Arbeiten für die bauzeitliche Verlegung des Haltepunktes Friedrichsfeld voran. Hierzu werden Oberleitungsanlagen umgebaut, sowie neue Weichen eingebaut. Zudem werden für die neuen Bahnsteige die Erd- und Fundamentarbeiten durchgeführt.  

In Wesel laufen die Vorarbeiten für den Neubau der EÜ Lippe weiter auf Hochtouren: In den kommenden Wochen entstehen die neuen Widerlager, Pfeiler und Lager der neuen Brücke Stück für Stück vor Ort. Der Stahlüberbau der Brücke soll bis Sommer 2024 stehen – dann ist auch der Einschub des neuen Bauwerks geplant. Neben den Brückenarbeiten finden in Wesel zudem Kampfmittelsondierungen, Oberleitungsarbeiten sowie Kabelarbeiten statt.  

In Rees-Haldern ist das Projektteam an der EÜ Bahnhofstraße aktiv: Hier wird der obere Teil der zukünftigen Brücke über eine Verschubbahn eingebracht und montiert. Zusätzlich finden hier auch Erd- und Gleisbauarbeiten im Bereich Sonsfeld/Brahmelsgraben statt.  

In Mehrhoog, Empel-Rees und Emmerich stehen vorwiegend Kampfmittelsondierungen und Kabelarbeiten an.  

Aufgrund der genannten Tätigkeiten kann es zu einer erhöhten Geräuschemission im jeweiligen Bereich kommen, wofür wir uns bereits an dieser Stelle entschuldigen möchten.